Maximum RC funkferngesteuertes Auto Monstertruck Twister Blau mit Allradantrieb

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Spielspaß nicht nur für die Jüngeren

Als Kind hatte ich lange Zeit funkferngesteuerte Autos, am liebsten Geländewagen da man mit diesen auf so ziemlich jedem Untergrund fahren konnte. Da meine 2 Neffen langsam indem gleichen Alter und absolute Autofreaks sind, obendrein auf Ihrem Grundstück nicht nur mit Fußbällen bolzen sondern auch gerne mal einen gewissen Teil des Gartens umbauen, war es mir jetzt eine Freude denen auch so ein Auto zukommen zu lassen. Die Auswahl ist ja groß, aber so ein Auto wie den Twister hatte ich selbst noch nicht gesehen. Aus eigenem Interesse beschloss ich den beiden einen Twister zu schenken.

Geliefert wird neben dem Auto und der Fernbedienung noch der Akku, das USB-Ladekabel und eine Anleitung (Komischerweise hatte ich diese doppelt drin). Was ich vermisse ist ein kleiner Kreuz-Schraubendreher, hierzu gehe ich aber später noch etwas ein.
Das Auto und die FB sind mit Kabelbindern befestigt und leicht zu lösen.

Vor der ersten Fahrt musste der Akku an das Stromnetz (Der Akku war zwar vorgeladen, ich wollte aber für die Testfahrt gleich die volle Fahrtzeit haben). Also USB-Kabel an die Steckdose (Habe hier eine mit USB-Steckplätzen, alternativ geht der PC/Laptop oder das Netzteil vom Smartphone/Tablet) und den Akku angesteckt. Die rote LED im Netzkabel fängt an zu blinken.
Während der Ladezeit des Akkus holte ich 2 AA-Batterien sowie einen Schraubendreher um die Batterien in die Fernbedienung zu legen.
Des Weiteren schaute ich mir das Auto genau an. Die Verarbeitung macht sofort einen guten und soliden Eindruck. Die Reifen sind „Monstermäßig“ und alles ist ohne scharfe Kanten oder dergleichen. Da ich beim Auto das Batteriefach suchte, musste dann doch einmal die Anleitung her.

Das Batteriefach wird mit 2 Schrauben gehalten. Dies finde ich sehr unglücklich da die Schrauben in Plastik eingedreht sind. Hier hätte man entweder den Ladeanschluss im Gehäuse so platzieren können, das man den Stecker von außen einstecken kann oder den Batteriedeckel mit einem anderen werkzeuglosen Verschluss versehen müssen, da Plastik die Eigenschaft hat irgendwann nicht mehr für die Schrauben zu halten (was gerade bei dem geländegängigen Auto den Verlust des Batteriedeckels beinhalten kann).

Aufgrund des aktuellen Winterwetters und der Gegebenheit dass das Auto ein Geschenk ist erfolgte alles folgende vorerst nur in der Wohnung.
Nachdem der Akku voll war, kam der interessante Part. Das Fahren. Also Akku eingesetzt, Batteriedeckel zugeschraubt, roten Schalter an der Seite auf ON und Fernbedienung in die Hand genommen. Das Auto reagiert sofort auf alle Bewegungen der beiden Hebel, durch drücken des mittleren Knopfes bewegt sich das Auto in die flache Position und bei erneuter Betätigung wieder in den „gehobenen“ Modus. Leider hat das Auto keinen 100%igen Geradeauslauf, ich finde auch keine Justiermöglichkeit aber durch die Lenkung ist das auch nicht so tragisch.
Was soll ich sagen, Das Auto macht nach kurzer Zeit schon richtig FUN (Auch meine Tochter fand das Auto richtig „geil“, nur die Katze ist geflüchtet und schaute sich alles aus sicherer Entfernung an). Fährt man schräg an einen Schrank, schafft es das Auto sogar den Schrank hoch, aufgrund der Schwerkraft fällt es dabei natürlich rückwärts über und landet auf dem Rücken. Ist das Auto hierbei in der flachen Position, kann man einfach weiter fahren als wenn nichts war.
Die Geschwindigkeiten, die das Auto erreicht, reichen aus um bei selbstgebauten Rampen auch mal durch die Lüfte zu fliegen.
Leider ist irgendwann der Fahrspaß zu Ende weil der Akku alle ist. Nun gilt es entweder einige Stunden warten bis der Akku wieder aufgeladen ist oder einen Ersatzakku besorgen den man dann (leider mühsam) austauschen kann.

Da das Auto leider nicht für mich gekauft wurde, kam ein spontaner Besuch bei den Neffen ran, denn dort sollte das Auto mal auf dem Grundstück getestet werden. Im Ergebnis war alles wie erwartet. Die beiden Jungs suchten immer neue Stellen, wo der „Geländewagen“ seinem Namen alle Ehre machen konnte, kamen aus dem „WOW“sagen nicht mehr raus und es stellte sich heraus, das im Prinzip noch ein weiteres Auto her muss damit beide gleichzeitig Spaß beim Fahren und lenken haben können.

Im Ergebnis kann ich sagen, das Auto lässt einen wieder zum Kind werden. Es macht einfach nur FUN und hätte sich die vollen Punkte verdient, wenn da das Thema Akkufach nicht wäre. Dies ist unglücklich gewählt. Hätte ich das Auto für mich gekauft, würde ich das Gehäuse so umbauen, dass ein Aufladen mit eingebauten Akku möglich ist.