Minoura Zentrierständer FT-1

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Für den Hobbybereich lohnenswert

Vor Monaten schon begab ich mich auf die Suche nach einem Zentrierständer, da meine DTSwiss-Systemlaufräder beim Cyclocrosser ab Werk etwas schlecht verarbeitet waren und daher schnell Achten drin hatten. Nach einer ergiebigen Suche bleib ich dann beim Zentrierständer FT-1 von Minoura hängen (Auch wenn manche Bewertungen nicht so positiv waren, aber ich wollte kein Vermögen ausgeben). Zusätzlich musste ich mir noch Steckachsenadapter besorgen, dies waren dann die TL-FH12 von Shimano.

Die Lieferung des Zentrierständers erfolgte in einem Karton. Dort lag dann der fertig zusammen gebaute Zentrierständer drin und eine Anleitung (Welche leider nur komplett auf Englisch war bzw. ist). Da mein Englisch leider nicht so gut ist, versuchte ich das wichtigste herauszulesen (vor allem was die Einstellungen anging) und mir den Rest dann im Internet durch Foren anzueignen.

Da schon alles zusammen gebaut war, konnte eine Inbetriebnahme sofort erfolgen. Einfach den Zentrierständer aufstellen, evtl. unten den Bügel herausdrehen um die Standfestigkeit noch zu verbessern. Bei den Zangen hatte ich nur die Abstandshalter in die Position für Carbon Räder gedreht, damit meine beschichteten Laufräder durch die Metallplättchen keine unnötigen Kratzer abbekommen können.

Im Internet fand ich eine tolle Anleitung zum Zentrieren von Laufräder mit Seitenschlägen. Diese war kurz aber verständlich geschrieben und zeigte ohne viel Drumherum wie man mittels des Speichenspanners zu einem guten Ergebnis kommt. Nach etwa 20 Minuten war dann das Vorderrad fast perfekt ausgerichtet (zumindest waren keine Achten mehr drin). Aufgrund der Vorübung ging das Hinterrad noch schneller einzustellen.
Während der Zentrierungen ließen sich alle beweglichen Teile einfach und genau (ja ich schreibe sogar filigran) bedienen.

Final gesehen finde ich den Zentrierständer für den Privat- bzw. Hobbygebrauch vollkommen in Ordnung. Hat man sich ein wenig auf das Gerät eingestellt, ist die Handhabung einfach und man erhält ein gutes Ergebnis. Der Preis von um die 60€ ist ebenso in Ordnung, einzig die Anleitung könnte auch für den deutschen Markt geschrieben werden, daher 1 Punkt Abzug.